Mit Partnerprogrammen Geld verdienenWarum nicht das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden und durch kleine Werbeeinblendungen etwas Geld mit der Homepage verdienen? Die Zusammenarbeit mit Partnerprogrammen kann durchaus lohnend sein. Es gibt eine Vielzahl von Anbietern mit ihren jeweiligen Besonderheiten, die grundsätzliche Vorgehensweise ist aber eigentlich immer die selbe:Auf der Internetseite des Dienstanbieters legt man sich einen Account an und erhält vom selbigen einen HTML-Code welchen man dann auf der eigenen Seite einbindet. Schon ist die eigene Seite gewappnet Geld zu verdienen, denn durch das kleine Stückchen Code werden nun automatisch Werbeanzeigen abgerufen und eingeblendet. Es gibt hierbei unterschiedliche Arten der Vergütung, welche in der Regel vom Werbenden bzw. vom Partnerprogramm vorgegeben werden: Pay per View:Bei diesem Vergütungsmodell wird für jede angezeigte Werbeeinblendung ein gewisser Betrag gutgeschrieben. Für den Homepagebetreiber eine sehr übersichtliche Sache, aus Sicht des Werbenden jedoch eine sehr unsichere Angelegenheit, da dieses System sehr betrugsanfällig ist. Aus diesem Grund ist diese Art der Vergütung heute kaum noch im Internet anzutreffen und wird wohl über kurz oder lang gänzlich verschwinden.Pay per Click:Im Gegensatz zu "Pay per ViewV wird hier erst vergütet wenn die Werbung auch tatsächlich angeklickt wurde. Dieses Vergütungsmodell ist durchaus häufig anzutreffen. Für den Werbenden eine wesentlich übersichtlichere Sache, der Homepagebetreiber hingegen muß dem Partnerprogramm ein gewisses Maß an Vertrauen entgegen bringen. Der für einen Click gutgeschriebene Betrag übersteigt den eines Views natürlich entsprechend, sodass annähernd gleiche Ergebnisse erzielt werden sollten.Pay per Lead:Diese Variante vergütet weder die Anzeige noch den Click auf eine Werbeeinblendung. Hier verdient man erst, wenn die bereits vorangegangen beschriebenen Aktionen durchlaufen wurden, nämlich die Werbung angezeigt und angeklickt wurde. Erst wenn der User auf der verlinkten Seite eine bestimmte Aktion durchführt wird vergütet. Dies kann zum Beispiel die Teilnahme am beworbenen Angebot oder die Anforderung weiterer Informationen sein. Auch hier versucht man die Höhe der Vergütung an die gesunkenen Erfolgschancen anzupassen, es sollte aber hinterfragt werden, ob hierbei nicht zu sehr zu Gunsten der Programmanbieter gerechnet wird.Pay per Sale:Dieses Vergütungsmodell wird erst wirksam, wenn der User auf der beworbenen Seite einkauft. Hier locken beträchtliche prozentuale Beteiligungen, von denen man sich aber nicht blenden lassen sollte. Niemand hat etwas zu verschenken und besonders hohe Provisionen deuten immer auf sehr geringe Vertragsabschlussraten hin.
Auf den ersten Blick sind die 4 beschriebenen Vergütungsmodelle absteigend von "zu Gunsten des Homepagebetreibers" hin zu "zu Gunsten des Werbenden" gegliedert. Leider spiegelt dieser Verlauf den aktuellen, aber auch logischen Trend der Partnerprogramme wider. Empfehlenswerte Partnerprogramme:Abschließend ein paar Empfehlungen. Die Frage nach dem besten Partnerprogramm kann von niemanden beantwortet werden, denn sie gleicht der Frage nach dem besten Werkzeug: Hammer oder Schraubenschlüssel?Die Wahl des richtigen Partnerprogramms hängt von Art und Thema der jeweiligen Website ab. Hier gilt, wie so oft im Leben- einfach ausprobieren.
|